Ich dachte, das entscheidet jemand anders.

Letzte Woche waren wir bei einem Neukunden.

IT-Probleme? Nein. Organisations-Blackout! Das Unternehmen war komplett lahmgelegt.

Nicht, weil ein Server ausgefallen war. Sondern, weil keiner wusste, wer entscheiden darf.

  • Der Admin? Seit drei Wochen nicht mehr da.
  • Der neue? Hat keine Rechte.
  • Die Geschäftsführung? Dachte, die IT kümmert sich.
  • Die IT? Dachte, die Geschäftsführung entscheidet.

Das Ergebnis: Niemand konnte handeln.

Und das Ganze hätte mit einer simplen Maßnahme vermieden werden können.


Die unsichtbare Lücke in vielen Unternehme: Verantwortung.

IT läuft, bis sie nicht mehr läuft. Und dann kommt raus:

  • Keiner weiß, wer Zugriff hat.
  • Keiner weiß, wer das Go geben darf.
  • Keiner weiß, wer haftet, wenn’s kracht.

🟢 Was Sie jetzt sofort tun können:

1. Erstellen Sie eine IT-Notfall-Liste.

  • Wer darf Server abschalten?
  • Wer entscheidet über Datenschutz und externe Zugriffe?
  • Wer hat Zugang zu Passwörter, Backups und Admin-Konten?

Und wo steht das?

Wenn die Antwort „im Kopf vom Admin“ lautet: hohe Risikostufe.


2. Vergeben Sie klare Zuständigkeiten mit Namen, nicht mit Rollen.

Statt: „Das macht die IT.“

Besser: „Dafür ist Herr Huber verantwortlich. Stellvertretung: Frau Becker.“

Warum? Weil Systeme versagen können. Aber Verantwortung darf das nicht.


3. Klare Ansagen statt Handbuch-Chaos.

Sie brauchen keine 20-seitigen Handbücher, die eh keiner liest. Sondern einfache Antworten auf drei Fragen:

  • Wer macht was?
  • Wann passiert’s?
  • Wer muss informiert werden?

Beispiel: „Wenn die Firewall Alarm schlägt, ruft Max sofort unseren Dienstleister an.“

🔵 Das reicht oft schon.

Ein Satz, den jeder im Team kennt, ist besser als jede Richtlinie.


4. Stellen Sie diese Fragen offen in Ihrem Team:

  • Wer hat eigentlich im Notfall den Hut auf?
  • Wer darf Zugänge ändern?
  • Wer entscheidet über Investitionen in IT-Sicherheit?

Wenn da Stille herrscht oder Schulterzucken kommt:

🔴 Dann sind Sie gerade gefährdet. Auch wenn alles scheinbar läuft.


Was wir bei unseren Kunden anders machen:

  • Wir erstellen mit jedem neuen Kunden eine Zugriffs- und Entscheidungs-Matrix.
  • Wir fragen regelmäßig: Wer ist zuständig? Ist das noch aktuell?
  • Und wir sagen auch mal:

„So geht das nicht weiter. Das ist brandgefährlich.“

Nicht, weil wir klüger sind.

🟢 Sondern weil wir aus Erfahrung gelernt haben, wo es kracht.

Und wie man es vorher verhindern kann.


IT ohne klare Führung ist wie ein Bus ohne Lenkrad.

Er rollt.

Aber keiner weiß, wohin.

Und wenn die Kurve kommt, ist es zu spät zum Nachdenken.


Wie ist das bei Ihnen geregelt?

  • Gibt es eine echte Liste mit Verantwortlichen?
  • Wissen Sie, wer entscheiden darf und wer nicht?
  • Hat Ihr Dienstleister Zugriff, wenn Sie selbst gerade nicht erreichbar sind?

Wenn Sie jetzt denken: „Müsste ich mal prüfen…“

🔴 Dann ist genau jetzt der richtige Moment.